Samstag, 04. September 2010
   
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Vereinsgeschichte

Der BSV ist seit seiner Gründung am 11. November 1948 bemüht, die Ziele des modernen Sports zu verwirklichen.
Seinen Mitgliedern stehen verschiedene Sportarten für den Ausgleich in der Freizeit zur Wahl. Sie finden Erfüllung in der körperlichen Betätigung vom spielerischen Wettkampf bis hin zum Hochleistungssport. Das alle diese Aufgaben des Sports nur durch entsprechende Sporteinrichtungen verwirklicht werden können, ist dem BSV immer ein Anliegen gewesen. Heute zählt jeder fünfte Barsbütteler (vom Barsbütteler Kerndorf) zu den Mitgliedern des BSV.

Die Fußballabteilung, bei der Gründung des Vereins die größte Sparte, bekam erst nach langen Verhandlungen mit der Gemeinde und Herrn Munstermann den Sportplatz am Soltausredder, etwa dort, wo heute das Schwimmbad steht und sich die Straße Hinterm Garten befindet.Eine Tischtennisabteilung spielte derzeit längst bei Bohlens, die Schachabteilung traf sich schon bei Schulz. Schließlich gab es noch eine Boxabteilung; und auch Handballer kamen dazu. Der steigenden Mitgliederzahlen wegen, erwarb der BSV Gastrecht für wöchentlich 2 Stunden in der Jenfelder Turnhalle. Der große Aufschwung des BSV begann mit dem Bau der Sporthalle für die Grund- und Hauptschule - heute Mehrzweckhalle Soltausredder. Der damalige Bürgermeister Hans Stiefenhofer, der den Sport zu schätzen wusste , sagte sinngemäß: Soll das bisher Erreichte erhalten und weiter ausgebaut werden, um der Freizeit der Jugend einen Inhalt zu geben, so muss die öffentliche Hand mit der Jugend zusammenarbeiten. Der Gemeinderat hat diese Aufgabe damals als Teil seiner Arbeit angesehen und führt ihn heute noch konsequent weiter.

Jetzt konnten endlich eine Turnerriege, die Badmintonabteilung und eine große Kinderturnabteilung entstehen; Gymnastik kam hinzu, die Tischtennisabteilung erwachte wieder zu neuem Leben; später wurde auch noch die Judomatte ausgerollt.

Hier sollen auch die Namen derer genannt sein, die sich in diesem Zusammenhang um den BSV verdient gemacht haben. Da ist Otto Solkowsky, der das Amt des 1. Vorsitzenden 17 Jahre lang innehatte und den BSV entscheidend prägte. Da sind das Ehepaar Behrensdorf und Frau Gertrud Märczel zu nennen, welche die Turn- und Gymnastikabteilung übernahmen. Da waren die Herren Helmut John, Fußballobmann und Spieler und Seppel Görge als Trainer und Spieler, welche die Fußballabteilung lange erfolgreich führten. Um den Barsbütteler Kindern das Schwimmen beizubringen, wurde auf Initiative vom Sportwart Behrensdorf und dem Schulleiter Herrn Schwirz eine Schwimmabteilung gegründet, die bis zum Bau der Barsbütteler Schwimmhalle Gastrecht im Neumann-Reichert-Bad in Wandsbek genoss.

Hier eine Übersicht der 1. Vorsitzenden des BSV von 1949 bis heute:

Otto Solkowsky 1949-1952Peter Baureiß 1954-1971Michael A. Ishorst 1971-1974Burkhardt Storch 1974-1989Manfred Maas 1989-1991

Leider ist von Dr. Kurt Baumgarten, der von 1952-1954 das Amt des ersten Vorsitzenden ausführte, kein Foto vorhanden.

Weltoffenheit und Internationalität des Sports werden vom BSV seit seiner Gründung gepflegt.
Schon im Mai 1954 besuchte der Barsbütteler SV die Gemeinde Pritzwalk im anderen Teil Deutschlands. Leider ermöglichte die politische Situation keine Fortsetzung der engen sportlichen und freundschaftlichen Kontakte.
Außerdem trafen sich die Fußballer im Rahmen von Sportbegegnungen mit Gästen aus England, in Dänemark trug man Badmintonturniere aus. Unsere Jugendabteilungen veranstalteten jährlich Fahrten innerhalb des Bundesgebietes zu verschiedenen Wettkämpfen.

Bernhard Zeppenfeld (1. Vorsitzender)Unter der Leitung des 1. Vorsitzenden und heutigen Ehrenvorsitzenden Michael Ishorst begann von 1974 bis 1989 der große Aufschwung des BSV. Eine 2. Grosse Sporthalle mit internationalen Maßen wurde gebaut, ein Rasensportplatz mit Tartanbahn, so genannte C-Anlage mit 6 Laufbahnen, Kugelstoß-, Hoch- und Weitsprung- sowie Stabhochsprunganlage. Außerdem entstand ein Grandplatz mit Flutlichtanlage. Entgegen der Skepsis seitens des Landessportverbandes, welcher die Anlagen bezuschusste, entstand eine Leichtathletikabteilung mit 180 Mitgliedern welche viele Hamburger- und Deutsche Meisterschaften errangen.
Wir bauten ein vereinseigenes Clubheim mit ca. 600 m² Nutzfläche für Gastwirtschaft, Geschäftsstelle und Clubraum für Besprechungen und Veranstaltungen. Außerdem gründeten wir im Keller des Clubheimes eine Kraftsportabteilung mit ca. 180 Mitgliedern.

Durch den Bau der Sporthalle wurden viele neue Abteilungen ins Leben gerufen. Unter anderem Handball, Basketball, Volleyball, Aerobic, Judo, Karate, sowie eine Schwimmabteilung in der neuen Schwimmhalle. Für unsere Jugendlichen und allen Barsbütteler Bürgern ging damit ein lange gehegter Wunsch in Erfüllung. Der Barsbütteler Sportverein nahm die neu geschaffenen Sportanlagen gerne an und erfüllte sie mit Leben.

Die Mitgliederzahl des BSV hatte sich verdoppelt. Im Jahre 1978 wurde Barsbüttel mit dem Preis „Sportliche Gemeinde“ vom Ministerpräsidenten und vom Landessportverband ausgezeichnet. Heute, im 12. Jahr unter dem Vorsitzenden Bernhard Zeppenfeld gehen 1400 Mitglieder im Barsbütteler Sportverein ihrer Freizeitbeschäftigung nach.

Für die IGS ist eine neue Sporthalle, teilbar in 3 abgeschlossene Felder entstanden. Der Grandplatz ist einem Kunstrasenplatz gewichen, so dass bei jeder Witterung, Jahres und Tageszeit (weil Flutlicht) zur Freude der Fußballabteilung gespielt werden kann.

Abschließend kann man sagen: Die Barsbütteler Gemeindevertreter haben die gesellschaftliche Funktion des Sports erkannt und den Sportstätten Vorrang eingeräumt.

Folgende Sportarten werden zurzeit vom BSV angeboten: Aerobic, Badminton, Basketball, Fitness, Frauengymnastik, Frauengymnastik 50+, Fussball, Gymnastik, Jedermannturnen, Judo, Karate, Kinderturnen, Latino-Aerobic, Lauftreff, Leichtathletik, Schwimmen, Taekwon-Do, Tischtennis, Turnen, Volleyball, Beachvolleyball sowie Wirbelsäulengymnastik.
Der BSV wird somit jedem Barsbütteler ein Angebot in „seiner“ Sportart machen können. Nach unserer Satzung wollen wir uns auch weiterhin für das Freizeitangebot, die Jugenderziehung, Betreuung, die Förderung des Kameradschafts- und Gemeinschaftssinn einsetzen und für unsere Gesundheit und Geselligkeit Sport treiben.

In diesem Sinne ist der Barsbütteler Sportverein in diesem Jahr 60 Jahre alt.

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